Omnis amans amens

…nothing is desperately important and the joy of life is just looking at it

Monat: September, 2014

Alkohol…

… ist auf der Wiesn wichtigster Bestandteil und es ist jedes Jahr wieder faszinierend welche direkten Folgen daraus entstehen.

Andrew & Rebecca: Sonntag, 22.00, Andrew kommt mehr oder weniger orientierungs- und hemdlos, dafür mit billiger Lederhose auf halb acht in der U-Bahn an. Kurze Zeit darauf kommt Rebecca in einem rosa Albtraum. Auch nicht nüchtern, aber sie kann noch sprechen. Sie spricht sehr viel und wird doch von Andrew immer wieder weggeschickt, so dass sie sich auf eine andere Bank setzt. Als die U-Bahn kommt steigt Andrew ein (dauert etwas länger) und Rebecca hinterher. Da Andrew alleine fahren will, steigt er wieder aus und geht in den nächsten Wagen. Rebecca hinterher (die Türen bleiben während des Oktoberfestes lange auf). Andrew hält sie allerdings davon ab einzusteigen, so dass sie gerade noch eine Tür weiter einsteigen kann, bevor die U-Bahn los fährt.

Alexej: Alexej kommt dem Vorturteil über russische Männer sehr entgegen. Groß, schwer und trinkfest. Letzteres ist relativ zu sehen. In Bezug auf die Menge, die er getrunken hat, ist er sehr trinkfest, bezogen auf was sein Körper aushält eher nicht. Wie ein tapsiger Bär torkelt er erst auf der Bierbank, dann im Gang (wer sehr böse Wiesn Bedienungen erleben will, torkelt im Gang). Schließlich schaffen es seine Begleiter ihn zum Sitzen zu bringen und innerhalb von wenigen Minuten schläft er selig ein und wacht erst wieder auf, als sich das Zelt leert. 

Irina: Irina kommt ebenfalls aus Russland und auch sie entspricht dem Klischee. Halb so groß und halb so schwer wie Alexej kann sie doch etwas am Glas und ist innerhalb von kurzer Zeit die Antreiberin von mehreren Tischen. Leider kommt sie nicht mehr vom Rauchen zurück. ‎Aufgrund alkolohol indizierter Orientierungslosigkeit muss sie drei Stunden gesucht werden. Was sie gemacht hat ist nicht ganz klar, aber sie schien eine gute Zeit gehabt zu haben. 

David: David ist zum ersten Mal in einem großen Festzelt und hält alles in Bildern fest. Mit jeder Maß wird er mutiger und während er am Anfang nur das Zelt, die Menge und die Band fotografiert sind es am Ende ein Selfie nach dem anderen mit einer Frau nach der anderen. 

Johanna: Johanna hat alles unter Kontrolle. Jegliche Anmachversuche werden im Keim unter Verweis auf Mann und Kind erstickt. Aber der Abend ist lang und je mehr Bier getrunken wird, desto lockerer und geselliger wird sie. ‎

Wie es den Menschen am nächsten Tag geht bekommt man leider bzw zum Glück nicht mit. 🙂 ‎

Wer zu spät kommt …

… den bestraft nicht unbedingt das Leben, sondern dem teilt der Hotelmitarbeiter mit, dass es ein Problem mit der Reservierung gab und dass es keine Zimmer mehr gibt. Und schon sehe ich mich im Geiste meine geliebte Anonymität aufgeben und bei Sabine W das Crowdfunding unterstützen oder mit einem Sack über dem Kopf eine Nummer zu ziehen.

Aber, das Schicksal hatte ein Einsehen und bescherte ein Upgrade in ein viel besseres Hotel und so geniesse ich den Luxus.

Leider nicht lange, da um 5 der Wecker klingelt. Bis dahin werde ich wie die Prinzessin auf der Erbse schlafen.

Man in the mirror

Es ging mal wieder auf Reisen. Interessanterweise habe ich dort sogar einen richtigen Herrn Guinness kennen gelernt. Musste mich zurück halten, um ihm nicht zu sagen, dass ich auch so „heiße“. Hatte wahrscheinlich im besten Fall Verwunderung ausgelöst. 

Der Fokus der Berichterstattung liegt diesmal auf dem Hotel. „A hotel for the jet set“. Die Beschreibung eines Reiseportals beruht auf der Nähe zum Flughafen und nicht irgendeines Luxus. Leider habe ich das Hotel selbst ausgesucht, so dass ich niemanden die Schuld in die Schuhe schieben kann. Meine Assistentin meinte noch, dass sie es auch gesehen hatte, aber da ich mit meinem Chef unterwegs war hatte sie es nicht genommen, da er damit wahrscheinlich nicht zufrieden sein wird. Eine kurze Nachfrage ergab aber, dass der Preisunterschied einen Versuch wert sein sollte. 

Nun, der erste Eindruck von aussen hatte den Charme eines 70er Jahre Blocks im kalten Krieg. Die Lobby war wahrscheinlich in den 80er das letzte Mal renoviert worden. Der Flur meines Stockwerkes hatte diesen besonderen Duft von Hotels, wo man das Gefühl hat, dass seit Jahrzehnten nicht mehr gelüftet wurde. Das Zimmer selbst war zweckmäßig (ein wunderschönes Wort für karg) eingerichtet. Das Wasser im Waschbecken kannte die Temperaturen heiß (ganz links), sehr heiß (Mitte) und sehr sehr heiß (ganz rechts). Zum Glück hatte ich eine Wanne, die auch kaltes Wasser hatte. Die Qualität des Wassers kann mit Alpquellwasser nicht ganz mithalten, aber immerhin hat man sich nicht verbrannt. Die Minibar, ja es gab eine, war leer. Man konnte sehen, was wo liegen würde, wenn sie denn gefüllt gewesen wäre. 
Der Fernseher war aus den 90er. Gemäß Beschreibung hatte er mehr als 30 Kanäle gehabt. Funktioniert haben allerdings nur 1-3, 6, 8 und 14. Die Matratze hatte bereits einiges auf dem Buckel. Vielleicht hat meine Größe einfach nicht zu den ergonomischen Dellen gepasst. 
Mein Chef nahm es am nächsten Tag mit Humor und wir waren schnell beim lustigen Wettstreit, wer in dem schlechtesten Hotel übernachten musste. ‎
Die Rückreise an 9/11 hatte dann noch ein ganz besonderes Schmankerl bereit. Erst waren zwei Familien vor uns in der Fasttrack Schlange‎. Ich wollte die normale Schlange nehmen, aber mein Chef meinte, dass es bei Fasttrack schneller geht. Nun ja, die Familien waren wohl so spät dran, dass sie das Gepäck nicht aufgeben konnten und sie hatten eine Menge Gepäck. Jedes zweite Stück wurde einer besonderen Prozedur unterzogen. Hätte mir egal sein können, wenn es nicht auch mein Handgepäck betroffen hätte und so konnte ich warten bis ich dran war. Dann wurde alles ausgeräumt und einzeln auf Sprengstoff untersucht. Alles sehr höflich aber auch der Hinweis, dass der Flug geht hat nichts an der Geschwindigkeit geändert. Am Ende hat es gereicht und ich bin wieder zurück. 

Und warum heißt der Eintrag „Man in the mirror“? Als ich heute Nacht im Halbschlaf vom Bad zurück ins Bett wollte kam mir ein Typ entgegen. Habe mich sehr erschrocken und erst als ich wach war, konnte ich zuordnen, dass dieser Typ (ich erspare mir Beschreibungen) mein Spiegelbild war. ‎

4. Einladung für schreibwütige und interessierte Blogger, Texter, Skizzierer, Fotografen… – 10 Wörter, eine Geschichte

Lummerland war eine einzige Vetternwirtschaft. Lukas, der vermeintliche Lokomotivführer mit seinem Ofenrohr, äh seiner Lokomotive Emma, Frau Waas, Herr Ärmel mit seinem Schirm und der König auf seinem Kunstledersofa. Obwohl Lummerland, ein Acker mit zwei Bergen, eigentlich unabhängig sein wollte, zählte die NATO es zum Ostblock. Der König meinte, dass der US Präsident ihn mal am Arsch lecken könnte und lud seine Untertanen in den Biergarten ein. Nach definitiv zuviel Bier hatten alle vier Einwohner einen sehr diffusen Blick. Der vermeintliche Buddha, den Herr Ärmel meinte zu sehen, stellte sich als Postbote heraus, der ein Paket für Frau Mahlzahn brachte…

westendstories

Die vierte Woche des gemeinsamen Schreibeprojektes beginnt……….genau jetzt.

Diese Woche kommen die 10 Wörter von dem lieben Herrn Mo und ich freu mich, wenn wieder eine Menge Menschen Lust haben, ein wenig Kreativität walten zu lassen und spannende, schöne, lustige, traurige, skurrile und gruselige Geschichten entstehen zu lassen 🙂 An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an die vergangenen Geschichten. Meine Güte. Was entstehen da aber auch für Sahneteile erster Klasse. Freu mich echt total drüber.

In der vergangenen Woche hab ich großmütig gleich eine ganze Woche Schreibezeit gesetzt. Diese Woche wurde die Beteiligung etwas geringer. Ich hoffe doch, das diese Woche wieder viele Lust und Zeit haben in die Tasten zu hauen um weiterhin so tolle Geschichten zu schreiben. Schön war es auch diese Woche, wenn die Beteiligung breit gefächert ist und der eine oder andere dazu kommt und einfach mitmacht. Aus Freude an der Sache.

Hier noch einmal…

Ursprünglichen Post anzeigen 97 weitere Wörter

Wenn der Silberstreif Wort hält

Vor einigen Monaten habe ich einmal diesen Eintrag geschrieben. Dem war eine jahrelange Geschichte voran gegangen. Immer wieder kam die Hoffnung auf, dass es etwas werden könnte. Und immer wieder kam etwas dazwischen. Teilweise aus nachvollziehbaren Gründen und teilweise aus lächerlichen Gründen. Man lernt viel über andere Menschen und noch mehr über vermeintliche Freunde.

Aber, die Hoffnung stirbt eben doch nicht zuletzt und manchmal sind wirklich alle guten Dinge 3. Der Silberstreif hat Wort gehalten  und die Sache hat tatsächlich funktioniert. Obwohl die Sache bereits seit einigen Wochen unter Dach und Fach war, war ich doch misstrauisch bis zum ersten Tag. Ich erspare euch die Details, aber es ist faszinierend, welche Szenarien man bzw. ich sich vorstellen konnte, was noch alles schief gehen kann.

Schaun mer mal, ob sich das Warten gelohnt hat. Zumindest kann ich einen weiteren Punkt von meiner Lebens-To-Do-Liste streichen. Langsam wird die Liste dünn bzw. die meisten der verbleibenden Ziele stehen unter Veto der Immobilienfrau.

 

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[hier bitte kreative Beschreibung einfügen]

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Wunderbar durch Bloggerwelt und über weiter Wiesen Feld, getrocknet Kräuter Duft tut weilen– beschaulich voll mit Kenntniszeilen -Rezepte, Arzenei,Suppentopf, immer weiser Schopf am Kopf– finden viel Geschichten leise, ihren Weg auf wohlbedachter Reise. Ein Garten gar befüllt von Blüten,die wehend zärtlich ein Geheimnis hüten und dieserhalben Trachtens Liebe weben – Einfach Leben

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heimlich rauchen, heimlich saufen, heimlich lieben, heimlich suchen, heimlich ficken, heimlich man selbst sein.

Sunny Moeller

Meine Sicht der Dinge