Omnis amans amens

…nothing is desperately important and the joy of life is just looking at it

Monat: Mai, 2014

Holz gegen die Lethargie

Auf der Suche nach neuen Themen bin ich in eine Lethargie verfallen. Die gute Frau Knobloch hat meinen Schlaf geweckt. Vielen Dank.-

Dein erster Blogeintrag: spontan oder wohlüberlegt?

Ganz ehrlich, ich kann mich nicht daran erinnern. So, habe nachgeschaut. Es war spontan, im Sinne, dass es zu dem Zeitpunkt aus mir rausgeflossen ist und es war wohlüberlegt, da diese Gedanken bereits seit Jahren immer wieder hochkamen.

Was ist der wichtigste Aspekt deines Lebens, der dir früher vielleicht egal war?

„You can’t have the cake and eat it“. Manche Dinge schließen sich aus. Ich muss mich entscheiden, was ich will. Wenn ich mich entschieden habe, dann muss ich damit zurecht kommen oder etwas ändern, aber ich kann nicht beides gleichzeitig haben.

Einen Tag lang ist die gesamte Menschheit außer dir auf Urlaub und einfach nicht da – was tust du?

Zeitung lesen

Welcher Song schafft es immer wieder, dich mitzureißen?

„Highway to hell“ von AC/DC

Was wolltest du früher werden, wenn du mal groß bist?

Lokführer, Pilot, Feuerwehrmann

Lebst du spontan in den Tag hinein oder bist du gut organisiert?

Für den Außenstehenden wahrscheinlich gut organisiert, aber am liebsten einfach in den Tag hinein.

Dein Leben soll verfilmt werden: wie wird das aussehen? (Genre, Hauptdarsteller, Filmmusik, …)

Eine sehr gute Frage. Stand heute würde es wahrscheinlich eine Lovestory werden. Die würde ich mir wahrscheinlich selbst nicht anschauen wollen, aber wenn es etwas in meinem Leben gibt, dass sich lohnen würde zu verfilmen, wäre es das Glück mit der Immobilienfrau. Für die Immobilienfrau würde ich Ina Weisse besetzen (dann ihr Mann Matti Geschonneck auch gleich Regie führen) und für meine Wenigkeit Wotan Wilke Möhring wie er in „Der letzte schöne Tag“ gespielt hat. Die Filmmusik wäre ein Mix der Zeit. Ich hoffe, dass noch viele Jahrzehnte dazu kommen und uns größere Schicksalsschläge erspart bleiben.

Was ist dein Lieblingsformat im Fernsehen?

Ich bin ein großer Serienfreund.

Wenn deine Leser die Antwort auf diese Frage lesen – wo warst du exakt eine Woche zuvor?

Ganz langweilig im Büro.

Dein Tip für ein großartiges Urlaubsziel?

Marokko. Grandiose Vielfalt für jemanden wie mich, der am liebsten Meer und Berge hat.

Wenn du kreativ bist – woher kommt deine Inspiration?

Ich würde mich nicht als kreativ bezeichnen, aber ab und an kommen Geistesblitze.

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Fragen über Fragen

Liebe Freunde,

am liebsten würde ich jetzt schreiben „Was lange währt, wird endlich gut“, aber ich verkneife es mir. Diese 11 Fragen bzw. der Weg zu diesen 11 Fragen hing mir jetzt seit Wochen wie ein Mühlstein um den Hals. Auch wenn die Fragen sich etwas stark mit dem Tod beschäftigen, so kann ich doch Entwarnung geben, und erfreue mich grundsätzlich geistiger und körperlicher Gesundheit.

Da ich,wie gesagt, sehr lange für diese Fragen gebraucht habe, will ich niemanden nominieren. Im Zweifel hätte ich jemanden vergessen oder jemanden nominiert, der diese Art von Fragen/Antworten nicht mag. Ich freue mich daher über jeden, der sich die Zeit nimmt und freue mich noch viel mehr auf die Antworten.

 

1) Welches Land würde Deine Persönlichkeit am besten charakterisieren?

 

2) Was wäre Deine Henkersmahlzeit?

 

3) Rot- oder Weißwein?

 

4) Wo willst Du beerdigt werden?

 

5) Was würde auf Deinem Grabstein stehen (außer Namen und Geburts- und Sterbedaten)

 

6) Mit welchem Schauspieler/in würdest Du die Verfilmung Deiner Biographie besetzen?

 

7) Was wäre die Widmung Deiner Autobiographie?

 

8) Wie würdest Du Stand heute Deine Tochter/Deinen Sohn nennen?

 

9) Stell Dir vor Du wärst Walter White aus Breaking Bad (http://de.breakingbad.wikia.com/wiki/Walter_Hartwell_White). Was hättest Du an seiner Stelle getan, als Krebs diagnostiziert wurde?

 

10) Stell Dir vor, Du hast [100] Mio im Lotto gewonnen und hast alle Deine Konsumwünsche erfüllt. Mit welcher (sinnvollen) Tätigkeit würdest Du Dich beschäftigen?

 

11) Welche Frage ist Dir noch nie gestellt worden, obwohl Du immer damit rechnest?

 

Vielen Dank

 

Ungewollte Hoffnung

Manchmal erscheint ein Silberstreif am Horizont, den man gar nicht sehen will.

Man kneift die Augen zu, da der Silberstreif noch nie gehalten hat, was er versprochen hat.

Man blinzelt einmal, nur einmal, um zu sehen, ob er endlich weg ist.

Man könnte sich umdrehen und einfach gehen.

Macht man aber nicht, denn es wäre doch zu schön.

Man blinzelt zweimal, Mist, er ist immer noch da.

Die Hoffnung wächst.

Und wird doch wieder enttäuscht (werden).

11 Fragen – 11 Antworten

Die liebe Noemi hat Awards verteilt. Ich bewundere immer wieder wie schnell Blogger neue Fragen haben. Ich grübele seit Wochen an meinen 11 Fragen. Von daher werde ich erst einmal nur antworten:

 

1. Was macht dich sprachlos?

Dreistigkeit

2. Wenn du nochmal 20 wärst, und etwas anders machen könntest, was wäre das?

Versuchen mehr Zeit im Ausland zu verbringen

3. Wann hast du zum letzten mal so einen richtigen Lachanfall gehabt, und warum?

Es war am WE und es war irgendein Spruch meines Sohnes, aber ich bekomme es nicht zusammen

4. Auf was könntest du verzichten? Und auf was nicht?

Wenn ich müsste, könnte ich wahrscheinlich auf alles verzichten, aber es wäre ein trauriges Leben

5. Würdest du gern mal in die Rolle einer anderen Person schlüpfen? So sein wie sie, so denken wie sie, so fühlen wie sie , so handeln wie sie. Wenn ja, in welche?

Meine Frau

6. Hast du je bedauert, etwas nicht getan, etwas nicht gesagt zu haben?

Sehr oft, aber was hilft es über vergossene Milch zu klagen

7. Welchen Traum hast du noch?

Ganz viele Träume. Die meisten sind zum Glück materieller Natur, so dass ich davon ausgehe sie irgendwann auszuleben

8. Hast du Zeit für deine Hobbys? Oder nimmst du dir sie einfach!

Mal mehr, mal weniger

9. Schicksal? Zufall? oder wie nennst du es?

Schicksal

10. Was macht einen Menschen liebenswert?

Das Gesamtkunstwerk

11. Was war die schwierigste Frage in diesem Fragekatalog?

Nr. 3, je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger fällt es mir ein.

Sprechen Sie Deutsch?

„Sprechen Sie Deutsch?“ und seine wachen Augen schauen sehr freundlich.

Max ist das was man einen rüstigen Rentner bezeichnen würde. Er ist 84 Jahre, schlank, gesunde Bräune, hat seit 8 Monaten eine neue Hüfte und will in zwei Wochen wieder mit dem Lauftraining beginnen. Sein Deutsch ist fast akzentfrei und hätte man ihn zu einer anderen Gelegenheit kennen gelernt, die erste Frage wäre gewesen, wo er so gut Deutsch gelernt hat. 

Seine „Lehrer“ holten ihn zu Hause in Litauen mit seinen Eltern ab und transportierten sie in eines der unzähligen Lager, das seine „Lehrer“ errichtet hatten. In einem dieser Lager durfte er dann eine Grube ausheben und wartete bis seine „Lehrer“ einen nach dem anderen erschossen. Er hatte Glück, wenn man es denn so nennen kann, denn er wurde nur angeschossen. Und so fiel er in die Grube während seine toten Eltern auf ihn drauf fielen. Er schaffte es aus der Grube zu klettern und geistesgegenwärtig wie er war, erzählte er seinen „Lehrern“, dass er schon über 14 war, denn so hatte er die Chance als Zwangsarbeiter weiter zu leben. 

Und so zog er in zugigen Waggons von Arbeitslager zu Arbeitslager von Ost nach West durch ganz Europa. Irgendwann landete er zusammen mit anderen Litauern und Ungarn in Kaufering in der Nähe von Landsberg am Lech. Eigentlich hätte sein Leiden hier im April 1945 ein Ende haben können als die Amerikaner immer näher kamen. Aber er und die anderen Gefangenen mussten sich auf einen weiteren sinnlosen Fußmarsch in Richtung Alpenfestung machen. Nach mehreren Tagen Fußmarsch, Schlafen unter freien Himmel und auf später Neuschneeschicht, angetrieben von den „Lehrern“ und unter Tieffliegerbeschuss ihrer Befreier waren nur noch wenige nicht tot, denn am Leben war von diesen „Geistern“ eigentlich niemand mehr. Nach einer weiteren eiskalten Nacht im Freien war ihr Martyrium Anfang Mai endlich zu Ende, als Max die ersten Amerikaner seines Lebens kennen lernte. 

Max lebt seitdem in Israel, seine vier Jahre Deutsch Unterricht wird er nie vergessen. Einmal im Jahr kommen er und andere Überlebende zurück, um die Toten mit einem Gedenkmarsch zu ehren.

Wenn man mit ihm spricht und in seine Augen schaut, dann weiß man, dass es Versöhnung geben kann.

So what!

Na, na, na, na, na, na, na 
Na, na, na, na, na, na 
Na, na, na, na, na, na, na 
Na, na, na, na, na, na 

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