Omnis amans amens

…nothing is desperately important and the joy of life is just looking at it

Monat: August, 2014

Reiseimpressionen des Tages

Flughafen. Eine Frau trottet langsam ihrem Freund/Mann hinterher und wird scheinbar ermahnt schneller zu laufen. Da erblickt sie ein Schuhgeschäft und zieht mit einem Zwischensprint souverän an ihrem Freund/Mann vorbei.

Flugzeug. Alle Passagiere sitzen bereits als eine arabische Grossfamilie (gross, im Sinne von richtig gross. Vielleicht waren es auch mehrere Familien). Grosses Chaos wer wo sitzt. Einzelne, männliche, Mitglieder der Familien fehlen noch und werden extra ausgerufen. Als sie (mit Handgepäcktaschen, die so gross waren, dass ich nicht weiss, wie sie sie durch die Kontrolle gebracht haben) endlich da sind geht das Geschacher um die Sitzplätze los. Die, sehr geduldige, Crew inkl Kapitän, hat allerdings nach 20 Minuten die Faxen satt und die Purserin (Purserette) meint: „The flight is 45 minutes, I am sure that you can handle this“.

Flugzeug/Ausstieg: Wenn ich zuerst dachte, dass die Araber grosse Taschen hatten, dann wurde ich eines Besseren von „Ella“ (ellasblickwinkel.wordpress.com) belehrt. Eine derart riesige FC Bayern Tasche habe ich auch noch nicht als Handgepäck gesehen.

Flughafen. Kurz vor dem Ausgang fragen mich zwei sichtlich angeschickerte Frauen, wo der Flug nach Palma abfliegt. auf meinen Hinweis, dass ich es nicht weiss, da ich nicht am Flughafen arbeite und auch nur Gast bin, wurde ich gefragt, wo die Condor abfliegt.

Rückflug. Beim Boarding spuckt der Automat einen neuen Sitzplatz aus. Normalerweise ein sicheres Zeichen für ein Upgrade. Heute leider weitere sieben Reihen weiter nach hinten. WTF.

Flugzeug. Statt der üblichen Begrüßung fragen die zwei Flugbegleiterinnen, wann der Film Casablanca gedreht wurde. Die eine meint in den 50er und die andere meint, dass es viel später war.

Das Licht geht aus

München, Mittwoch morgen. Das Wetter ist grau in grau. Es ist zu kalt für August, aber immerhin regnet es nicht. In der Cafe-Bar sitzen und arbeiten die üblichen Verdächtigen. Der Cappuccino ist wie immer sensationell und ein jeder geht seinen Gesprächen, Zeitungen, etc. nach.

Die Tür geht auf und eine junge, unscheinbare Frau tritt ein. In dem Moment, da die Frau die männliche Bedienung (blendend aussehend, gerade erholt aus dem Urlaub zurück) sieht, schaltet sie ein inneres „Licht“, einen „Glow Factor“ ein, wie es nur Frauen können, wenn sie von einem Mann etwas wollen. Es ist als ob die „Sonne“ durch die Wolken scheinen würde. Aufgeregter, „glühender“ Smalltalk von ihrer und freundlicher, professioneller Smalltalk von seiner Seite.

Da ruft ein anderer Gast, dem der „Glow“ des Moments wohl verborgen geblieben war: „Marco, bist Du bereits Vater geworden?“ – „Nein, danke der Nachfrage. Es sind noch einige Wochen. Alles gut.“

Und mit einem Mal war das Glühen weg, die „Sonne“ wieder hinter Wolken und die junge, unscheinbare Frau nahm ihren Cappuccino und ging hinaus in den grauen, zu kalten August.

Kurz und schmerzlos

Die liebe Frau Ahnungslos und der Herr Zolaski haben 10 Wörter vorgegebenen und ich habe noch 67 dazu geschrieben.

 

Ihr war sehr schnell bewusst geworden, dass der Trip nach Wien ein ziemlicher Reinfall war. Unter dem Namen „Laurie Anderson“ war ein Schlüssel für sie hinterlegt worden. Als sie die Tür öffnete kniete der Typ bereits vor dem Bett und schmierte sich mit dem Bauchpinsel eine Menge Schaum auf den Hinterausgang.

„Oh, hallo, ich bin Laurie Anderson“.

„Angenehm, Rittberger mein Name. Bringen Sie das Osso Bucco?“

„Leider nein, aber ich bin mir sicher, dass ich andere Oralfreuden bringe!“.

Käsekuchen im Rautenrasen

Da kommt man nach einigen Tagen wieder nach Hause bzw. das was einmal zuhause war und findet dann 15 Satellitenübertragungswagen, 3 Hubschrauber, 40 Journalisten und unzählige Kamerateams, die alle diesen vermeintlich außerirdischen Rautenrasen filmen wollen.

Nachdem ich mich durch die Polizeiabsperrungen gekämpft habe und 73 Interviews gegeben habe, konnte ich das Rätsel lösen. Es waren kleinste Nanokrümelreste eines sehr köstlichen Käsekuchen zu finden. Während die Medienmeute weiterhin an UFOs, etc. dachte, war klar, dass dies nur die Famosbloggerinnen um die Damen Knobloch, Ahnungslos, Lebenliebenlernen, MmeMme, Magguime, etc. sein können. Der endgültige Beweis war dann der Rasen hinter dem Haus. Er war, nun ja, sehr lila. Hier machte ich dann den Fehler, dass ich vor mich hin von einer Königin und einem lila Sumpf murmelte und schon ging das ganze Ufo Tralala wieder von vorne los.

Noch einmal ganz herzlichen Dank an alle Damen für die herzliche Begrüßung. Es hat mich sehr gefreut.

P. S. an Frau Lila. Bitte teile mir die Kontaktdaten Deines nächsten Doms mit, damit er Dir für den „Opa“ noch eine extra Session bereitet 🙂

Mit Frau Knobloch im Land ohne Sonne

Sie steht direkt vor mir in der Schlange. Die Haare genauso hochgesteckt wie im Profilfoto. Die Kleidung so schwarz, dass man die Rauten nicht erkennt. Ist sie es tatsächlich? Sie bezahlt und geht zu ihrem Tisch. Potzblitz, da sitzt der langhaarige Famosgeselle. Auch er ganz in Schwarz. Es müssen Frau Knobloch und der Famosgeselle sein. Auf Heimat- oder Nahederheimaturlaub. Doch was ist das? Frau Knobloch und der Famosgeselle haben zwei Kinder mit bunter Kleidung. Kann das sein?

Der Rautenpullover

Die liebe Lila Sumpf hatte die gute Idee die Herzensmänner derVergangenheit mit einem Lied zu verbinden. Beim Graben nach Erinnerungen musste ich feststellen, dass ich interessanterweise nur mit den Möchtegernfreundinnen bestimmte Lieder verbinde. Obwohl es teilweise schon sehr lange her ist, sind die Erinnerungen an die damaligen „Niederlagen“ nicht die allerbesten. Erst heute morgen kam durch Zufall

und mit einem Mal war die Erinnerung an eine Möchtegernfreundin da. Und mit der Erinnerung auch die Erkenntnis, dass ich immer noch keine Idee habe, warum nie etwas aus uns geworden ist.

Nun gut, was hilft es über Milch zu klagen, die im letzten Jahrtausend vergossen wurde. Beim Gedenken an die Möchtegernfreundinnen kam auch die Erinnerung an die für lange Zeit ultimative Möchtegernfreundin. Ebenso ein Fall, bei dem ich bis heute nicht verstehen kann, warum sie sich nicht für mich entschieden hat. Mit besagter Ultimativenmöchtegernfreundin verbinde ich interessanterweise kein Lied bzw. es fällt mir keines ein. Ich denke, dass es an dem sehr langen Zeitraum liegt, dem ich ihr hinterher gelaufen bin. An was ich mich allerdings genau erinnere ist ihr Rautenpullover. Ein durchaus häufiges Kleidungsstück zur damaligen Zeit und von daher in keinster Weise besonders, dass sie einen solchen Rautenpullover hatte. Aber besagter Pullover wurde für mich zum ultimativen Schlüsselreiz bei Frauen. Wo andere Männer auf lange Haare, kurze Röcke, etc. standen, war es für mich der Rautenpullover. Auf einer Skala von 1-10 war ein Rautenpullover für mindestens 5 Punkte gut. Wenn ich eine Frau zum ersten Mal gesehen habe und sie hatte einen Rautenpullover an, war sie automatisch sehr attraktiv. Hatte sie bei einem weiteren Treffen etwas anderes an, war die Begeisterung meist wieder weg. Frauen, die ich schon seit vielen Jahren „kannte“ aber nie wahr genommen habe, sind sie mir mit Rautenpullover sofort ins Auge gefallen. (Wenn das jetzt total schräg klingt, dann geht es euch genauso wie mir, aber es war so).

Im Laufe der Jahre ist es besser geworden. Vielleicht auch weil Rautenpullover aus der Mode kamen. Besagte Ultimativemöchtegernfreundin hatte ich übrigens ca. acht Jahre später (sie war weg gezogen) wieder gesehen. Es war ein absolut enttäuschendes Treffen. Null Spannung, keinerlei Verbindung. Vielleicht lag es daran, dass wir beide in langjährigen Beziehungen lag oder daran, dass sie keinen Rautenpullover trug. 🙂

Tom und Jerry

Tom war schon immer da. Sehr stolz stolzierte er durch die Gärten und hielt Hof. Niemand weiß es genau, aber er ist sehr alt.
Jetzt geht er nur noch sehr langsam und schläft den größten Teil des Tages. Während man sich ernsthaft sorgt, dass er bald gar nicht mehr aufwacht, springt er auf und rennt weg.
Als er kurz darauf wieder zurück kommt, sieht man für wenige Sekunden nur noch die hintere Hälfte von Jerry aus seinem Maul, bevor er sich wieder zum Verdauungsschlaf hinlegt.

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